[CFF] Neues vom Resita-Bastler

Posted by Gerd on Dienstag, 12 Dezember 2017 with No Comments

Hallo,

die Resita rollt!! Wenn auch noch nicht aus eigener Kraft. Letztes Wochenende habe ich die Achsen zusammengesetzt und eingebaut. Die Treibachsen mußten getauscht werden, da sie etwas zu kurz waren. Die Ersatzteile kamen aber ohne Problem direkt aus Nörvenich.

Das Modell besitzt „ab Werk“ 4 Hohlachsen, welche im Aussenrahmen seitenverschiebbar sind. Dabei ist die 4mm Edelstahlachse normal gelagert. Auf ihr gleitet ein dickes Bronzerohr, auf dem wiederum die Räder aufgezogen werden. Eine Stiftschraube als Mitnehmer sorgt für die Kraftübertragung.

Mit diesem Fahrwerk kann die Lok Radien ab ca 50cm befahren. Allerdings sieht das bei der doch recht großen Lok nicht sonderlich toll aus. Das führt uns zu einem kleinen Exkurs über Gleis- und Mindestradien :

Das Vorbild der Resita kann mit ihren Klien-Lindner-Hohlachsen Radien ab 30m befahren. Legt man den Modellmaßstab zu Grunde entspräche das 150cm Radien. Die Anlagen in meiner Umgebung sind alle mit mindestens 120cm erbaut, was dem LGB-R3 entspricht. Diesen werde ich auch beim Bau meiner Gartenbahn verwenden, da es auch viel eleganter und passender aussieht.

Da ich für die größeren Radien nicht die volle Seitenverschiebbarkeit benötige, habe ich die beiden mittleren Achsen mit Unterlagscheiben seitlich begrenzt. Wie auch beim Vorbild sind die mittleren Achsen nun starr gelagert und nur die äußeren sind Verschiebbar. Das modifizierte Fahrwerk durchfährt auch noch den 90cm Radius von Piko, der das Minimum für meine US-Loks ist.

Auch die Zylinder haben provisorisch ihren Platz eingenommen, nachdem sie zusammengebaut waren. Auf dem 3. Bild erkennt man auch die Änderungen, die ich im Bereich der Schieberstange vorgenommen habe. Auch hier sind nun die richtigen Flansche nachgebildet.

Nachdem die Achsen im Fahrwerk eingesetzt waren konnten auch die Kurbeln ausgerichtet und die Kuppelstange montiert werden. Dank der verbauten DU-Buchsen läuft alles sehr weich und leichtgängig. Auch die Zylinder durften provisorisch ihren Platz einnehmen.

Die Zylinder wurden mit den Umlaufblechen ergänzt und aus 8mm Rundmessing entstanden die Einströmleitungen, welche später an der Rauchkammer montiert werden.

Nun wird es bald an die Montage der Steuerung gehen…

Grüße, Gerd

[CFF] Umbau der Resita-Zylinder

Posted by Gerd on Dienstag, 5 Dezember 2017 with No Comments

Willkommen zurück zu einem neuen Update aus der Resita-Schmiede.

Ich habe mir diesmal die Zylinder vorgenommen. Zunächst eine kleine Bestandsaufnahme. Die Lok verwendet den Standard-Zylinder von Reppingen, der technisch einwandfrei ist, aber optisch nicht ganz paßt.

Fangen wir also gleich mal mit den Zylinderdeckeln an. Auch wenn die Schraubenköpfe etwas groß sind, so habe ich die Anzahl auf korrekte 12 Schrauben pro Deckel erhöht. Dazu wurden auf dem Rundtisch zwischen die bestehenden Löcher neue für M2-Gewinde gebohrt und hier Messingschrauben eingeschraubt und auf der Rückseite abgeschnitten und verschliffen.

Die typischen Deckel für die Kolbenschieber entstanden aus cnc-gefrästen Teilen. Auch diese werden mit Dummy-Schrauben bestückt und auf der Rückseite geglättet. Anstelle des Originalteils wurde eine Gewindebuchse blind in den Schieberkasten geschraubt, in der dann der Deckel mit der mittleren Schraube befestigt wird. Auch das Ventil auf dem unteren Zylinderdeckel wurde nachgebildet.

Wie auf dem Bild oben schon zu erkennen waren auch neue Schieberkastendeckel notwendig. Diese habe ich aus einem Messingreststück konventionell auf der Fräse gekurbelt.

Dabei habe ich einen Klotz von beiden Seiten bearbeitet und anschließend mittig aufgetrennt und auf Endmaß abgefräst. Zusammen mit den höheren Schieberkastendeckeln paßt die Optik nun sehr gut zum Vorbild.

Nun fehlen noch die Deckel auf der Rückseite des Zylinders und es kann bald an den Zusammenbau der Zylinder gehen.

Grüße, Gerd

[CFF] Die Blattfedern und Kupplungen sind da!

Posted by Gerd on Dienstag, 28 November 2017 with No Comments

Guten Morgen,

endlich kam das Paket aus den Niederlanden mit den Federdetails und Kupplungen für die neue Lok an. Diese habe ich am PC als 3D-Modell gezeichnet und dann bei Shapeways drucken lassen. Das Material ist Messing. Hierbei wird genau genommen nur das Urmodell aus Formwachs gedruckt, welches dann klassisches in Messing abgegossen wird.

Die Bilder oben zeigen die Bausatzteile im Vergleich zu meinen Teilen. Die Details der Gussvariante sind bemerkenswert. Leider habe ich mich aber bei der Länge der Spannstangen verrechnet. Ich mußte sie daher kürzen und wieder anlöten. Das war aber kein großes Problem, da die Teile eh auf den Rahmen aufgelötet werden. Zum Ausrichten habe ich auf der Rückseite 1.5mm Stifte vorgesehen, welches in passende Löcher gesteckt werden können.

Ebenfalls aus Messing gegossen sind die Kupplungsköpfe, analog zu meinen Wagenkupplungen. Sie sind eine Kombi aus Trichter- und LGB-Kupplung. Diese werden mit M3 an den Rahmen angeschraubt.

Bis nächste Woche wieder 😉

[WBE] Deutsch/Französisches Waldbahntreffen – die ungleichen Schwestern

Posted by Gerd on Sonntag, 26 November 2017 with 2 Comments

Hallo liebe Waldbahnfreunde auf kleiner Spur,

Im Frühjahr habe ich über Waldbahn-Kollegen berichtet, die meine H0e-Waldbahn als Inspiration für eigene Modellbahnen genutzt haben. Am gestrigen Samstag war nun Bernd zu Gast bei der Waldbahn-Eusserthal und hatte einige seiner Module mit dabei. So kam es zum Treffen der „ungleichen Schwestern“.

Bernds Waldbahn „Groß Rommelstein“ hat seinen Ursprung in Elsaß/Lothringen und so kam es zu einem ersten Deutsch/Französischen Waldbahntreffen auf unserem Küchentisch.

Das ganze Treffen fand natürlich nicht völlig ohne Hintergedanken statt. Wir möchten unsere beiden Waldbahnen gerne gemeinsam bei der Faszination Modellbahn in Sinsheim 2018 ausstellen. Es wurden daher verschiedene Anlagen-Arrangements diskutiert und was es sonst noch alles braucht. Ein passendes Übergangsmodul ist auch schon in Vorbereitung.

Natürlich kam auch der Fahrspaß nicht zu kurz. Bernd hatte seine rote Decauville mitgebracht, mein grüner Schneider Locotracteur kam ein paar Tage zuvor von Minitrains an.

Wirklich sehr gefreut habe ich mich über den kleinen grauen Personenwagen der Waldbahn-Abreschviller, den mir Bernd als „Mitbringsel“ geschenkt hat. Ein wunderbarer Eigenbau, der von nun an im Bestand der WBE Dienst tun darf. Es war ein großartiger Tag.

Grüße, Gerd

[CFF] Umbau der Achslager

Posted by Gerd on Dienstag, 21 November 2017 with No Comments

Hallo,

diesmal gibt es nur einen kleinen Bericht. Ich habe die Achslager etwas modifiziert, damit sie mehr Tiefe haben und stabiler aussehen, in Anlehnung an das Vorbild. Hierzu habe ich mit aus Flachmessing ein U-gefräst und mit einem zweiten Messingstück und Silberlot zu einem „Rohr“ verlötet.

Von diesem Rohr wurden dann Scheiben geschnitten, welche auf die abgefrästen Halter aufgesteckt werden können. Zuvor habe ich noch 1,6mm Schrauben als Detail eingesetzt und die Teile anschließend alle miteinander verlötet.

Und da meine neue Sandstrahlkabine auch schon eingetroffen ist, wurden ein paar Teile gleich mal testweise gestrahlt und lackiert.

Nun warte ich sehnsüchtig auf meine Bestellung von Shapeways mit den Federpaketen und Kupplungen, denn damit ist der Rahmen dann fast fertig zum Lackieren.

Ach ja, den Führerhausboden habe ich noch verlängert, damit er zum längeren Rahmen paßt.

Grüße, Gerd

[CFF] Ein neues Heck für die Resita

Posted by Gerd on Dienstag, 14 November 2017 with No Comments

So… letzte Woche bereits angekündigt, geht es nun mit dem Heck des Lokrahmens weiter.

Wie auch die Front des Rahmens, ist das Heck einfach ausgeführt. Im Vergleich mit dem Vorbild gibt es auch hier reichlich potential zum Basteln. Die neue Pufferbohle wurde aus 2mm Messing gefräst. Die wird zudem 6mm nach hinten versetzt, um auf die korrekte Rahmenlänge zu kommen und später auch das Gehäuse anpassen zu können. Dazu dann später mehr.

Die Niete wurde wieder aus Nägeln eingesetzt. Außerdem wurden Stücke für die Rahmenverlängerung ergänzt und neue Staukästen angefertigt. Letztere sind aus 20x20mm Rohr entstanden und haben eine hartgelötete Rückwand. Alle Teile werden zusammen verlötet zur kompletten neuen Pufferbohle.

Nachdem die Seiten der alten Pufferbohle abgesägt und verfeilt sind, kann die neue einfach von hinten angesteckt werden. Gehalten wird sie durch 4 Schrauben die durch die Rückwand der Staukästen in die Seitenwangen geschraubt sind.

Damit kommen wir zum nächsten Detail, die Nachbildung der Bremsanlage. Auf der Heizerseite wurde hierzu die Handbremse, auf der Lokführerseite die Dampfbremse nachgebildet.

Nun warte ich noch auf die bestellten Federpakete und Kupplungen, um den Rahmen optisch zu komplettieren.

Bis bald 😉

[CFF] Umbau der Resita Frontschürze

Posted by Gerd on Dienstag, 7 November 2017 with No Comments

Hallo,

wieder liegt eine bastelreiche Woche hinter mir. Diesmal habe ich die Front des Lokrahmens überarbeitet.

Die Stirnseite wurde zunächst bündig mit dem Lokrahmen gefeilt und die Nietkopfimitation ebenfalls abgefeilt. Am PC hatte ich mit eine proportionale Zeichnung erstellt für die Ausschnitte neben dem Puffer, sowie die Lage der Niete. Diese wurde auf ein Etikett gedruckt und auf die Lokrahmen geklebt.

Nun konnten die Nietlöcher übertragen werden und eine Reihe Löcher für die Ausschnitte gebohrt werden. Die Ausschnitte wurden anschließend auf Endmaß gefeilt. Als Niete verwende ich Messing-Nägel aus dem Baumarkt. Diese hatte ich zufällig noch in meinem Fundus und paßten von der Größe her sehr gut. Sie sind 1,1mm im Durchmesser und werden mit einem Glaserhammer in die 1mm Bohrungen getrieben. Darin halten sie so fest, dass keine weiter Befestigung notwendig ist. Auf der Rückseite werden sie abgetrennt und verfeilt.

Weiter geht’s mit der Kesselstütze. Die Bausatzvariante ist praktisch aufgebaut und paßt gut mit den verwendeten Komponenten zusammen. Ich möchte mich aber auch hier lieber mehr ans Original anlehnen, da mit besonders das „Gesicht“ der Resita am Herzen liegt.

Im CAD entstand also eine neue Version, welche wieder proportional (man muß ja den verbreiterten Rahmen berücksichtigen) zum Vorbild konstruiert wurde. Die Teile wurden aus 1.5mm Messingblech auf der cnc-Fräse ausgefräst und dann verlötet.

Auch die vordere Rahmenabdeckung wurde geändert. Statt wie bei der Bausatzlösung auf dem Rahmen, liegt der neue Deckel nun im Rahmen, was die Gesamtrahmenhöhe auf ein vorbildnahes Maß bringt. Die neue Kesselstütze wird dann aufgesetzt und später vom Kessel in Position gehalten.

Wie man auf dem letzten Bild der Einzelteile erkenne kann, wird es als nächstes mit dem Heck des Rahmens weitergehen.

Grüße, Gerd

[WBE] Die neue Decauville Progres von Minitrains ist da !!!

Posted by Gerd on Samstag, 4 November 2017 with 1 Comment

Hallo Waldbahnrfeunde,

die neue Decauville Progres von Minitrains (Neuheit 2017) ist erhältlich. Ich habe meine schwarze Variante gestern auf der Messe in Friedrichshafen abgeholt. Die Lok ist traumhaft schön geworden, sehr detailiert und wirkt richtig zierlich. Sie eröffnet mein Set an französischen Waldbahnloks, welches noch um die Schneider-Lok ergänzt werden wird. Auch diese ist in Kürze erhältlich.

Natürlich wird die neue Lok noch eine Alterung und ein paar Kleinteile, sowie ein Lokpersonal erhalten.

Grüße, Gerd

[CFF] Erste Arbeiten am Rahmen

Posted by Gerd on Dienstag, 31 Oktober 2017 with No Comments

Hallo,

nachdem ich für den Rahmen die geplanten Arbeiten notiert hatte ging es nun endlich los. Zunächst wurden die Werkzeugkästen an der hinteren Pufferbohle und der mittlere Träger der Wasserkästen ausgelötet. Für den Umbau der Steuerung, die Aufwurfwelle soll wie beim Vorbild hinter die Schwinge versetzt werden. wurde bereits eine neue Bohrung 32mm hinter dem Schwingenlager gebohrt. Außerdem habe ich unterhalb des Führerhauses Löcher für die Bremswelle gebohrt.

Danach ging es auf die Fräse. Wie man auf Bildern und der zu Grunde liegenden Skizze erkennen kann, ist die untere Kante des Lokrahmens unterhalb des Führerhauses nach oben gezogen. Hierzu habe ich 3mm vom Rahmen abgefräst. Für die Rundungen verwende ich einen Radiusfräser.

Auch die Rahmenhöhe oberhalb der Achsen ist etwas zu hoch. Hier werden ebenfalls 3mm abgefräst. Dabei bleiben die Bereiche rings um die Wellenlager und Stützen stehen.

Nach den Fräsarbeiten am Gehäuse konnte die mittlere Wasserkastenstütze an der neuen Position hinter der Aufwurfwelle wieder eingelötet werden.

Als nächstes möchte ich mich weiter um das Heck der Lok kümmern. Hier stehen Arbeiten an der Pufferbohle und der Bau der Bremsanlage auf dem Programm.

[CFF] Abholung meines Resita-Bausatzes

Posted by Gerd on Dienstag, 24 Oktober 2017 with 3 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

mir großer Vorfreude konnte ich am vergangenen Wochenende bei Dampfmodellbau Reppingen die ersten beiden Baugruppen für meine Resita abholen. Das Gehäuse wird noch nachgeliefert. Der Besuch in der Dampflokschmiede hat mir sehr gut gefallen und solch eine Werkstatt hätte ich auch gerne für mich daheim.

Wieder daheim angekommen wurden die Bauteile erstmal inspiziert und begutachtet. Dabei habe ich mir auch gleich eine Liste an Verbesserungen und Änderungen notiert denn ich möchte meine Resita zu etwas ganz besonderem machen.

Dabei wird die Basis der Reppingen-Lok beibehalten, die meisten Veränderungen beziehen sich auf optische Details. So z.B. die Position der Dampfdome, die vordere Kesselstütze oder z.B. den Aufwurfhebel der Umsteuerung, der eigentlich hinter der Schwinge liegen sollte.

All dies sind eigentlich Kleinigkeiten, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß sie an der fertigen Lok in Summe viel ausmachen können. Selbstredend werde ich in den nächsten Tagen hier im Blog über den Baufortschritt berichten.

Bis dahin beste Grüße, euer Gerd.