Aufarbeitung meiner JoeWorks Baby-Shay – #1

Posted by Gerd on Sonntag, 23 Mrz 2014

Auf der US-Convention in Rodgau 2013 konnte ich diese kleine Baby-Shay in H0e von Joe Works erwerben. Mir war klar das sie etwas Aufarbeitung und vor allem eine Lackierung benötigen würde. Doch diese Ausführung mit straight boiler ist recht selten, stammt sie doch aus den ersten Produktionsserien von Joe Works. Später kam die verbesserte T-Boiler Version auf den Markt welche heute noch häufig anzutreffen ist.

Die Lok ist komplett aus Messing gefertigt. Wie bei solchen Lokomotiven üblich wird je Drehgestell nur von einer Seite der Strom abgenommen und führt gleichzeitig auch das Strompotential. Während „Masse“ auf dem Lokgehäuse liegt wird der zweite Pol vom hinteren Drehgestell per Kabel zum Motor geführt. Der Aufbau ist denkbar einfach, kommt ohne Schleifer aus und ist in der Theorie auch durchaus gut. Aber in der Praxis stört die geringe Stromabnahme und die Lok kommt häufig ins Stocken. Zwar hatte der Vorbesitzer bereits einen Maxxon-Motor eingebaut, doch waren sämtliche Kontaktflächen aus Messing schon angelaufen und irgendwie war das alle nicht so befriedigend. Zumal es zwischen hinterem Drehgestell und Lokrahmen immer wieder zu Kurzschlüssen kam.

Die Lok ist nach wie vor eine Klasse Maschine und deswegen wollte ich das kleine Pferdchen auch unbedingt zum galoppieren bringen. Die Lösung brachte der 3D-Druck. Ich habe neue Getiebekästen entworfen und bei Shapeways in FUD drucken lassen. In diesen sind die Zahnräder und Achsen sauber geführt ohne das etwas wackelt. Es sind Aufnahmen vorhanden für Stromabnehmer so daß ich den Strom von allen Rädern abnehmen kann. Durch den Kunststoff ist nun auch alles sauber isoliert.

Bei den nachgedruckten Drehgestellen habe ich auch gleich passende H0e-Kupplungen nach Vorbild von MinitrainS berücksichtigt, damit ich meine Wagen direkt kuppeln kann. Mehr über den Umbau der Lok werde ich im nächsten Eintrag berichten können…

Grüße, Gerd

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