Das Anlagenkonzept meiner H0e-Waldbahn steht

Posted by Gerd on Samstag, 7 Juni 2014

Bei fast jeder Modellbahnanlage steht ziemlich am Anfang die Frage nach dem Konzept…

Klassisch sind „Punkt-zu-Punkt“ Betrieb oder Ringstrecken, hin und wieder auch mal komplexere Konzepte mit Spitzkehrbahnhöfen oder Nebenstrecken. Jedes Konzept für sich hat seine Vorteile und Nachteile. Eines haben aber meiner Meinung nach alle Konzepte gemeinsam – auf Dauer werden sie Langweilig. Wer jedesmal auf einer „Punkt-zu-Punkt“-Anlage „Betrieb“ machen muß damit sich was bewegt verliert irgendwann die Lust wenn er einfach mal entspannt einen Zug beobachten möchte. Im Gegenzug wird eine reine Kreisfahranlage wegen fehlender Abwechslung ebenfalls schnell langweilig. Für mich stand daher fest : Es muß eine sinnvolle Kombination aller Möglichkeiten erschaffen werden.

Basierend auf den Casani-Malkörpern (erhältlich bei www.boesner.com ) entstand so das Konzept für meine hoch flexible Segmentanlage, welche mir sehr viele Einsatzvarianten ermöglicht.

Mit gerade mal 7 Segmenten lassen sich gleich 6 verschiedene Anlagen aufbauen. Hinzu kommen noch 3 Kleinstanlagen.

Kreisfahranlage:

Das klassische Oval mit Betriebsstelle, Holzlager auf der Gegengerade und einem Schattenbahnhof für Abwechslung. Durch die Trennung in der Mitte wird die Fahrstrecke sehr lang. Es besteht zudem die Möglichkeit am Abzweig noch weitere Strecken anzuschließen. Hier kann man den Zügen beim Runden drehen zuschauen.

Regalanlage:

Lang und schmal im Regal – unter diesem Motto können die wesentlichen Streckensegmente auch als lange Regalanlage aufgestellt werden. In Verbindung mit dem kleineren Hilfsfiddleyard entsteht so eine Wandanlage die fast überall einen Platz finden kann.

Die Eckanlagen:

In zwei Varianten kann die Anlage auch über Eck aufgebaut werden. So erhält man eine etwas längere Fahrstrecke als bei der Regalanlage. Diese Varianten würden sich auch gut für Ausstellungen eignen.

Die Spitzkehrenbahnhöfe:

Zwei weitere Versionen sorgen für mächtig Betrieb auf der Waldbahn, in dem der Bahnhof als Spitzkehrenbahnhof eingesetzt wird, in dem die Lokomotiven umspannen müssen um dann die Fahrt auf der anderen Teilstrecke fortsetzen zu können. Beide Strecken enden in einem FiddleYard. Betriebstechnisch die wohl anspruchsvollsten Varianten.

Nachdem nun ein wirklich gutes und plausibles Konzept erschaffen wurde solle es in Kürze nun auch mit dem Weiterbau los gehen. Bis auf den Hilfsfiddleyard habe ich alle „Segmentkästen“ bereits da und sobald die Steckverbinder von Conrad eingetroffen sind, wird es mit dem Bau der restlichen Streckensegmente losgehen. Ich habe mich diesmal dazu entschlossen zunächst alle Segmente im Rohbau fertig zu bauen und anschließend dann Segment für Segment zu gestalten.

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