[BCRR] – Löcher, Löcher, nichts als Löcher…

Posted by Gerd on Samstag, 13 August 2016

Heute wurde gebohrt… 216 Löcher, und jedes in zwei Schritten…

Anhand der Mittellinie auf den Flacheisen, habe ich zunächst das erste Loch im Abstand von 21mm gebohrt. Hierzu habe ich mir auf der Fräse einen Bohrtisch mit Anschlag eingerichtet. Jedes Loch wurde hier mit einem 2mm Zentrierbohrer vorgebohrt und anschließend auf der Ständerbohrmaschine auf 4mm aufgebohrt und entgratet.

Nachdem das erste Loch gebohrt war, habe ich einen 4mm Dorn in eine 3.8er Bohrung im Holz eingepreßt. Nun konnte ich den korrekten Abstand zu dem Dorn einstellen und so das zweite Loch in der Mitte im Abstand von 42mm Bohren. Dazu wurden die Flacheisen auf den Dorn aufgesteckt, vorgebohrt, und dann wieder auf der zweiten Maschine auf 4mm gebohrt. Auf die gleiche Weise wurden dann auch die übrigen Löcher gebohrt. Auf diese Weise ist der Abstand zu allen Löchern in allen Flacheisen gleich. Für die abgewinkelten Eisen wurden die Enden unterbaut, damit sie sich beim Bohren nicht verbiegen konnten.

Die Teile sind so genau geworden, daß man die jeweiligen Pakete mit 12 Eisen zusammen halten kann und klar durch alle 6 Löcher durchschauen kann. Damit habe ich in nur zwei Abenden die für mich am kompliziertesten scheinenden Bauteile der Drehgestelle fertiggestellt. Wie die obige Stellprobe zeigt, hat sich die Vorplanung gelohnt und die Genauigkeit übertrifft meine Erwartungen. Wenn ich da an mein aller erstes solches Drehgestell denke…

Nun müssen die 48 Bolzen aus Rundstahl angefertigt werden, welche die Achslager in Position halten. Damit wären dann die Schlosserarbeiten für die neuen Drehgestelle schon fast abgeschlossen.

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