[CFF] Waldbahn-Trucks für die Resita – Designstudie

Posted by Gerd on Dienstag, 20 Mrz 2018

Hallo Waldbahner,

nachdem Intermezzo mit meiner H0e-Waldbahn geht’s nun gleich weiter mit der Garten-Waldbahn. Schließlich steht die neue Saison vor der Tür und die Resita brauchte noch passende Wagen. In meinem Video von Dezember ist ja zu sehen daß ich diesbezüglich nicht ganz untätig war. Nun möchte ich euch mehr zum Bau der Wagen zeigen.

Zu Beginn gibt es eine kleine „Designstudie“. Von meiner ersten Waldbahn hatte ich noch zwei Rungenwagen und den Werkstattwagen übrig, die bei der neuen Waldbahn als „Retro-Modelle“ wieder zum Einsatz kommen sollten.

Diese Wagen hatte ich damals auf den ovalen Feldbahnrahmen von LGB aufgebaut. Da ich meine Waldbahn ursprünglich sehr einfach halten wollte, besorgte ich mir viele solcher Ovalrahmen für den Bau neuer Wagen. Bis ich dann irgendwann auf die Idee kam mehr auf Details und Vorbildnähe zu gehen.

Vom Umbau der US-Waldbahnwagen hatte ich noch einige 26mm Metall-Radsätze übrig, die sehr gut zu den rumänischen Waldbahntrucks passen würden. Am PC wurde getüftelt und plant. Wenn man die Ovalrahmen einseitig etwas kürzt, mit neuen Kupplungen und Achslagern ausstattet und einen ordentlichen Drehschemel montiert, so werden daraus sehr ansehnliche Waldbahn-Trucks. Nicht 100% authentisch, aber sehr plausibel und vor allem voll gartenbahntauglich.

Zunächst wurde eine passende Waldbahnkupplung für die Ovalrahmen entworfen. Sie wird in 3D grdruckt und besteht aus einem verkleinerten LGB-Falschenöffner mit Trichterkupplung und kann einfach anstelle der Originalkupplung montiert werden. Haken und Feder werden von LGB übernommen. Die Trichterkupplung verdeckt dabei weitgehend die LGB-Kupplung darunter.

Anschließend wurde ein erster Ovalrahmen zersägt. Die alten Achslager kamen weg und der Rahmen wurde einseitig um ca 11m gekürzt. Die neuen Achslager mit Federpaketen sind wieder in 3D-Druck entstanden. Der zersägte Rahmen wird mit diesen Achslagern und Blechstreifen verschraubt um wieder genügend Stabilität zu erhalten. Zum Bohren der Achslagerlöcher gibt’s eine Schablone, auch aus 3D-Druck.

Und so sieht nun der erste Prototyp aus, im Vergleich mit einem Original Ovalrahmen. Man hätte natürlich auch einen komplett neuen Rahmen bauen können, aber da ich sowohl die Kupplungen für die LGB-Aufnahme, als auch die Rahmen schon hatte, verwende ich nun eben diese.

In Summe sollen nach dieser Bauweise um die 24-28 einzelne Trucks entstehen, teilweise als Unterwagen für z.b. Flach- oder Güterwagen.

In der nächsten Woche berichte ich euch dann von der Massenfertigung.

Grüße, Gerd

One Comment

  • Ulrich Schulz sagt:

    Endlich Dienstag und wieder ein Schmankerl, um es einmal auf Wienerischzu sagen.Mir stellt sich nur die Frage, wie Du das immer schaffst? Schläfst Du eigentlich auch hin und wieder? Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass Du auch eine sehr verständnisvolle Gattin haben musst.Ohne deren Zustimmung wäre solch ein Engagement wohl nicht möglich? Für heute wieder ein Dankeschön für Deinen mit Konterfei „illustrierten“ Bericht. Also dann bis nächsten Dienstag. MfG Ulrich

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