Abrißparty !!!

Posted by Gerd on Dienstag, 12 September 2017 with No Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

heute gibt es mal einen anderen Bericht, denn die letzte Woche hatte ich nicht viel Zeit für die Waldbahnerei…

Auf unserem L-förmigen Grundstück stand genau im Knick ein altes Nebengebäude, welches zum Einen den sehr kleinen unteren Garten einengte, zum Anderen den Zugang zum oberen Garten erschwerte. Da das Gebäude nicht mehr sonderlich gut in Schuß war wurde schon bei der ersten Besichtigung beschlossen dieses Gebäude abzureißen und so mehr Garten zu bekommen. Letzte Woche war es dann endlich soweit.

Zunächst standen einige Vorarbeiten auf dem Plan. Das Häuschen mußte leer geräumt werden, Decken und Rigipsverkleidungen entfernt und Fenster und Türen ausgebaut werden. Neben dem ca 3x6m großen Gebäude befanden sich noch die üblichen alten Toilettenanlagen mit Sickergrube. Den hölzernen Dachstuhl hatten wir bereits im Sommer entfernt. Nun sollte es dem Rest an den Kragen gehen.

Zum Abbruch hatte ich geeignetes Gerät ausgeliehen sowie Helfer aus Nachbarschaft und Familie, welche Knowhow mitbrachten. Das schwierigste war die Betondecke, welche sehr stabil gegossen war. Alles in allem hatten wir das Haus dann aber am Abend des ersten Tages am Boden liegen.

Am nächsten Tag wurden dann die restlichen Wandstücke und der Bauschutt abtransportiert. Da der bestellte Container schon längst voll war wurde der Rest erstmal im Carport gesammelt. Morgen kommt der zweite Container für den Abtransport.

Auch unsere Tochter hat kräftig mit angepackt, sei es beim Steinchen auflesen oder auch mit ihrer Schubkarre. Vielleicht hat sie ja geahnt, daß aus der alten Bodenplatte des Hauses nun ihr Heimspielplatz entstehen soll. Und natürlich war für das leibliche Wohl jederzeit bestens gesorgt.

Was für ein Unterschied zwischen letztem Donnerstag und Sonntag mittag. Nun haben wir viel mehr Licht in Garten und Wohnzimmer, und unsere kleine bekommt noch einen tollen Spielplatz gebaut. Und wie man sieht, kam dann ganz zum Schluß doch noch etwas Waldbahn mit ins Spiel…

Grüße, Gerd

[MLC] Fahrtag mit Hindernissen

Posted by Gerd on Dienstag, 5 September 2017 with No Comments

Guten Morgen,

im August war ich mal wieder zum Fahrtag beim DBC-Rhein-Main in Gustavsburg. Da ich dieses Jahr schon ein paar mal mit der Shay gefahren bin, wollte ich meine Forney mal wieder laufen lassen. Leider hat mir der Injektor aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er wollte nicht richtig durchdrücken und ich hatte Probleme Wasser in den Kessel zu speisen. Da ich nicht den ganzen Tag an der Handpumpe hängen wollte, habe ich die Lok nach vier Runden wieder abstellen müssen.

Da ich am späteren Tag noch zum Dienst bei der Personenbeförderung eingetragen war, ergab sich dann die Gelegenheit auf der K1-Garrat von Jakob zu fahren. Die 380kg schwere Lok ist im Maßstab 1:4,5 gebaut und hat wie ihr Vorbild ein Verbundtriebwerk mit dem sie pure Leistung auf’s Gleis bringt. DAS ist schon nahe am RICHTIGEN Dampflokfahren… Aber für meinen Kofferraum zu groß 😉

Auf der Heimfahrt kam mir dann eine Idee und daheim zeigte sich, daß sich beim Einschrauben des Dampfanstellventils zum Injektor Teflonband vor die Bohrung gelegt hatte und somit den Dampfdurchlass verringerte. Bei einem erneuten Probelauf auf dem Prüfstand funktionierte der Injektor dann besser, aber immer noch nicht 100% zufriedenstellend.

Nach einigem Überlegen habe ich nun beschlossen die Lok wieder mit Achsfahrpumpen auszurüsten. Für die Kurzstrecken wie beim EDHT damals war der Injektor vollkommen ausreichend, aber „auf Strecke“ ist es bei dieser Lok am besten, wenn man eine Fahrpumpe hat, die ohne zusätzlichen Dampfverbrauch auskommt.

Da die alte Pumpe nicht mehr in Ordnung war und mittlerweile auch nicht mehr auffindbar ist, werde ich wohl eine komplett neue Anlage einbauen. Mehr dazu bei gegebener Zeit.

Grüße Gerd

[LVLC] Jede Menge Kleinteile für die Dolbeer – Teil 3

Posted by Gerd on Dienstag, 29 August 2017 with 2 Comments

Weiter geht es heute mit den restlichen Kleinteilen der Dolbeer Donkey. Da es nach Montage der Wasserleitungen schwierig wird die Komponenten ordentlich zu lackieren habe ich bereits vorab zur Airbrush gegriffen und die Hauptkomponenten in der Grundfarbe lackiert. Später soll noch eine Alterung aufgebracht werden.

Und damit herzlich willkommen beim letzten Teiletütchen und dem Strickkurs für den geneigten Modellbahner… Es geht um die Verrohrung für die beiden Injektoren, mit denen das Wasser aus dem Tank in den Kessel gespeist wird. Hierzu liegen dem Bausatz einige Winkel und T-Stücke bei, sowie 4 Messing Drähte… Und die Strickanleitung…

Sämtliche Fittinge müssen auf den entsprechenden Durchmesser aufgebohrt werden, die kurzen Messingstücke, teilweise nur 3mm lang, eingeklebt werden und so weiter. Stück für Stück wächst dann aus einzelnen Baugruppen das Rohrgebilde zusammen. Allein für diesen Arbeitsschritt gingen 3 Stunden ins Land.

Wie die obigen Bilder Zeigen hat sich aber die Geduld und Sorgfalt ausgezahlt. Die Donkey ist nun fertig für die Alterung. Der Wassertank ist aktuell nur lose aufgesetzt und wird erst nach der Alterung des Kessels festgeklebt.

Mal schauen wann ich Zeit und Lust finde für die Alterung der Donkey. Nun geht mir erstmal ein anderes Projekt durch den Kopf 😉

Grüße, Gerd

[LVLC] Dolbeer Donkey – Teil 2

Posted by Gerd on Dienstag, 22 August 2017 with No Comments

Heute gibt’s den zweiten Teil des Bauberichtes.

Nachdem ich in der vergangenen Woche den Schlitten fertiggestellt hatte geht es nun mit dem Kessel weiter. Dieser Teil ist eher der klassische Bausatz. Löcher Bohren – Teile einkleben – fertig…

Dachte ich zumindest. Leider paßte der Schlot nicht so richtig zu der Aussparung im Kessel. Damit das sauber aussieht und man den Kobelschornstein bei Bedarf auch mal entfernen kann, habe ich eine passende Messinghülse gedreht. Die Öffnung im Kessel wurde mit einem 16mm Fräser ausgebohrt. Aber dann ging der Rest recht zügig voran.

Also gleich zum Nächsten Tütchen gegriffen – Die Dampfmaschine

Hier war wieder einige Arbeit notwendig. Grate müssen entfernt werden und manche Teile auf Passung gefertigt werden. Außerdem sind weitere Löcher zu Bohren für die Dampfleitungen. Zum Glück sind die Anleitungen recht gut geschrieben und ausreichend bebildert.

Da die Baugruppe mit der Winde nur wenige Bauteile hat, habe ich diese auch gleich noch fertiggestellt. Soweit wären wir schon mal. In der nächsten Woche werden noch die restlichen Kleinteile folgen, sowie der Wassertank.

Bis dann, Gerd

[LVLC] Eine Dolbeer-Steam-Donkey entsteht

Posted by Gerd on Montag, 14 August 2017 with No Comments

Hallo Waldbahn-Freunde,

aktuell hat mich das 1:20-Fieber voll im Griff und somit habe ich gleich das nächste Projekt in Angriff genommen. Vor ein paar Monaten hatte ich mir diesen Bausatz von Ozark-Miniatures bestellt. Das Modell ist eine einfache Dolbeer Steam-Donkey, wie sie zum Holzrücken in den Wäldern eingesetzt wurde. Ich habe mich für die einfachere Variante entschieden, da diese perfekt auf meinen Flachwagen paßt und so auch als Ladegut eingesetzt werden kann.

Die Bilder zeigen den Inhalt des „Craftsman Kits“ mit dem Skill-Level „9“… Ein Craftsman Kit verlangt in der Regel das Zuschneiden von Hölzern, Bohren von vielen Löchern und noch so manch andere „Häkelarbeiten“. Da ich vor Jahren schon mal einen solchen Bausatz montiert hatte war mir klar, worauf ich mich eingelassen habe.

Zunächst wurden die Hölzer für den Schlitten bearbeitet. Nach Plan wurden die Löcher für die Rundeisen gebohrt und die Querhölzer zugeschnitten.

Vor dem Verkleben wurden die Hölzer noch mit einer Rundraspel bearbeitet um der Oberfläche eine verwitterte Maserung zu verpassen. Die Kufen wurden zudem mit dem Bastelmesser noch bearbeitet. Die Teile wurden dann noch gebeizt und mit Alleskleber zusammen geklebt.

Am nächsten Abend konnten dann die Rundstangen für die Verschraubungsnachbildung eingesetzt werden. Die Messing-Drähte wurden zuvor brüniert. Seitlich werden die Löcher dann mit Schraubenkopf-Imitaten verschlossen und komplettieren die Nachbildung.

Dem ersten Teilesatz liegen auch schon die Teile für die Antriebswelle bei, bestehend aus Lagerböcken und dem Schwungrad mit Bremse. Die Bauteile aus Weißmetall werden ebenfalls brüniert. Eine Stellprobe mit den Resinguß-Teilen läßt die spätere Größe/Form erkennen.

Grüße, Gerd

Meine Waldbahnanfänge…

Posted by Gerd on Montag, 7 August 2017 with No Comments

Für die Sommerpause, ich komme gerade nicht so richtig zum Basteln und Waldbahnern, gibt es heute mal ein Schmankerl aus meinen Anfängen. Beim Stöbern bin ich auf folgender Bilder gestoßen.

Die Waldbahn war in Anlehnung an die Vorbilder in Rumänien für LGB-Spur selbstgebaut. Die Dampflok „Berta“ entstand aus einer Playmobillok und wurde gewaltig umgebaut. Die drei originalen Wagen, zwei Rungenwagen und der Werktstattwagen, sind noch heute in meinem Besitz. Die Lok habe ich irgendwann mal verkauft, vorüber ich mich heute sehr ärgere, denn schließlich gehörte dieser Waldbahnzug zu meinen „frühen Werken“ und war mit Abstand am gelungensten.

Dazu gab es auch eine „mobile Anlage“, welche ich beim Parkfest in Ludwigshafen ausgestellt hatte. Leider kriege ich nicht mehr zusammen, in welchem Jahr das genau war. Vermutlich um 2000 herum.

Dieser Zug führte mich damals auch zu meinem Spitznamen „Waldbahner“, der bis heute anhält.

[LVLC] – Livesteam-Tuning für die Accucraft Shay

Posted by Gerd on Dienstag, 1 August 2017 with No Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

heute habe ich einen kleinen Tuning-Bericht für euch. Nein, ich habe meine Shay nicht tiefer gelegt und auch keine tolle Soundanlage eingebaut. Aber immerhin konnte ich mehr Fahrkomfort herausholen.

Der Modellbahner Bill Allen aus den USA hat sich vor einiger Zeit mit den einfachen Dampfmaschinen von Accucraft, insbesondere der Porter-Lok „Ruby“ gewidmet. Dabei fand er heraus, daß die Bohrungen der Dampfkanäle gegenüber den Steuerkolben zu klein ausgelegt sind. Daraus resultiert letztlich, daß sich die Lok nur für eine Fahrtrichtung sauber einstellen läßt, während sie entgegengesetzt „stottert“, da die Steuerkolben zu spät öffnen. Die genauen Details sind in diesem PDF zu finden (auf Englisch).

Da die Shay vom Prinzip her die gleichen Zylinder hat, habe ich die Dampfmaschine ausgebaut (wozu leider die fast die ganze Lok zerlegt werden muß) und die Dampfkanäle entsprechend der Anleitung aufgebohrt, wobei ich mich für 1,9mm entschieden habe. Leider habe ich von diesen Arbeiten keine Bilder gemacht.

Nach dem die Lok wieder zusammengebaut war zeigt sich gleich bei der ersten Probefahrt eine deutliche Verbesserung. Als nächstes mußten noch die Exzenter für die Steuerkolben überarbeitet werden. Denn diese hatten auch teilweise zuviel Spiel. Hier habe ich Kugellager 10*15*4 mit Bund eingebaut und die Originalteile entsprechend auf der Drehbank angepaßt. Mit den nun spielfreien Exzentern konnte die Steuerung unter Druckluft wieder exakt eingestellt werden.

Hier nun das Ergebnis in bewegten Bildern:

Grüße, Gerd

[LVLC] Climax #4 wird restauriert

Posted by Gerd on Dienstag, 25 Juli 2017 with No Comments

Schon seit über einem Jahr befindet sich die LVLC-Climax #4 wieder in meinem Besitz, welche nun endlich wieder betriebsfähig aufgearbeitet wird. Da die alten Akkus ohnehin schon kaputt waren und die Fernsteuerung nicht mehr „aktuell“, wird sie komplett neu eingerichtet. Hierzu wurde die Lok zunächst zerlegt und die alte Elektronik ausgebaut.

Im Anschluß wurden die Pufferbohlen restauriert, welche beim Rücktransport beschädigt wurden. Die neuen Rangiertritte wurden in 3D-Druck angefertigt. Die Lok hat im Zuge der Restaurierung auch gleich Kadee-Kupplungen erhalten.

Nun warte ich auf den neuen Empfängerbaustein, den mein Vater bastelt. Sobald ich die Komponenten für die neue Elektronik beisammen habe, werde ich die Lok bald wieder zusammenbauen können. Ich freue mich schon auf die erste Ausfahrt der Climax nach so vielen Jahren.

Gerd

[WBE] Verlängerung für die Heimanlage

Posted by Gerd on Dienstag, 18 Juli 2017 with 4 Comments

Heute gibt es wieder etwas neues von meiner kleinen Waldbahn zu berichten. Nachdem wir vor ein paar Tagen unsere Büroecke neu aufgeteilt haben, konnte ich den Platz schaffen um das noch fehlende Segment „Weide am Eusserbach“ mit in meine Regalanlage zu integrieren. Somit ist die Regalbahn nun in voller Länge aufgebaut und einsatzbereit.

Um dennoch Zugang zum Fenster und Drucker zu haben, ist der Unterbau der Verlängerung mit Regalschienen ausgeführt und kann so bei Bedarf schnell und einfach abgebaut werden.

Anbei gibt’s auch gleich ein neues Video mit ein paar ganz besonderen Gästen.

Grüße, Gerd

[MLC] Fahrtag in Gustavsburg

Posted by Gerd on Dienstag, 11 Juli 2017 with 1 Comment

Hallo Freunde,

nach einer langen Pause habe ich es endlich mal wieder zu einem Fahrtag in Gustavsburg geschafft. Es war richtig schöne die Vereinskollegen nach langer Zeit wieder zu treffen. Ich hatte einen Arbeits- und Versorgungszug meiner neuen Moody Lumber Co, dabei, gezogen von der frisch reparierten Shay. Da ich den einzigen Zug auf dem inneren Rundkurs fuhr konnte ich es richtig gemütlich mit Langsamfahrten angehen lassen.

Es war ein toller Tag und mich persönlich störte es gar nicht, das stellenweise das Unkraut noch in  den Gleisen Stand. Das sind doch prima Fotos geworden 😉 So richtig Waldbahnerisch 😉

Auf dem Heimweg kamen mir ein paar Ideen in den Sinn, wie ich das Transportgestell in meinem Auto anpassen kann, damit sich der Zug schneller ein- und ausladen läßt. Das Einladen dauert aktuell bis zu einer Stunde… Mehr dazu vielleicht in den nächsten Wochen.

Grüße, Gerd