Über die Bear Creek Lumber & Railroad

LogoDie Bear Creek Railroad ist im Grunde eine von mir erdachte Eisenbahngesellschaft, irgendwo in den Bergen der Rocky Mountains, ohne wirklichen Bezug zu einer realen Bahnstrecke oder Bahnverwaltung. Da ich meinen Modellen einen entsprechenden Rahmen geben wollte, mich zugleich aber nicht auf eine bestimmte Bahn festlegen möchte, bastelte ich mir aus verschiedenen Vorlagen mein eigenes kleines Eisenbahnreich zusammen.

Gegeben war zu Beginn eigentlich nur die Spurweite von 30″, welche allerdings für die USA auch schon wieder unüblich war. Dennoch gab es auch hier einige kleinere Nebenbahnen mit dieser Spurweite. Des Weiteren standen mir bereits zwei Lokomotiven zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung welche sich ideal für eine kleine Nebenbahn mit engen Kurven und kurzen Zügen eigneten.

Somit entstand zunächst einmal das Gebiet, in dem sich meine Bahn bewegen sollte. Durch den Namen stand fest, dass es eine Schlucht oder zumindest ein Tal brauchen würde. Es entstand eine Karte mit dem Bach und Gleisverlauf entlang des Bear Creeks und der Ausgangsort bekam ebenfalls den wohlklingenden Namen verpasst.

KarteEntlang der Strecke wurden nun Nebenstrecken und Camps platziert und so entstand der erste Übersichtsplan der Bear Creek Lumber & Railroad, wie sie zu Beginn genannt wurde.

Ausgehend von dem Ort Bear Creek, in dessen Nähe sich das Sägewerk befindet, kreuzt die Bahn die regelspurige Hauptstrecke und taucht ein in die Wälder entlang des Bear Creek. Nur mit mäßiger Steigung geht es zunächst bis nach Creek Junction, wo sich die Strecke gabelt. Auf diesem Abschnitt kommen wegen der geringen Steigung oft längere Züge zum Einsatz, während auf den nun folgenden Bergstrecken „Kurzzüge“ eingesetzt werden. Zunächst führte die Strecke dem Bear Creek folgend ins Camp 2, welches als Betriebsmittelpunkt dient. Hier waren unter anderem die Werkstätten und Versorgungseinrichtungen stationiert. Nach verlassen des Camps ging es steil bergauf in die jeweiligen Holzschlaggebiete, von denen heute noch Camp 9 und 7 in Betrieb sind. Ein zweiter Streckenast wurde später von Creek Jct. aus gen Süden vorangetrieben und folgt dem Verlauf des Raccon River. Tinkers (Camp 14) und Thompson Meadow (Camp 17) sind die jeweiligen Endpunkte dieses Streckenastes.

Die Baumstämme wurden meist von der Shay hinunter bis Camp 2 oder Creek Jct. gefahren, von wo aus die Forney die gebildeten Holzzüge hinunter zum Sägewerk brachte. Das geschnittene Holz wurde dann auf die Regelspur verladen und weiter befördert.

Typisch für eine solche Waldbahn ist der bunt gemischte Fahrzeugpark, der natürlich zunächst aus Wagen für den Holztransport besteht. Doch neben den Logcars sind auch viele andere Wagen notwendig zum Transport von Gütern, Lebensmitteln, Maschinen, Ersatzteilen und natürlich auch Personal und Arbeiter. So umfasst der Fuhrpark eine entsprechende Anzahl an Güterwagen und sogar Personenwagen. Da sich die Camps 14 und 17 zudem als kleine Ortschaften entwickelten, kam neben dem Waldbahnbetrieb auch ein Kleinbahnbetrieb zu Stande.