Die „Moody Lumber Co.“

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Mr. Moody lies Mitte der 1920er Jahre den Grundstein für sein Sägewerk legen, nachdem er einige Hektar Wald erwerben konnte, welche sich zur Verarbeitung in Bauholz prächtig eigneten. Neben dem Sägewerk wurde auch gleich die Errichtung einer Waldeisenbahn geplant, welche zum Transport der Baumstämme aus den Wäldern zum Sägewerk, sowie der Versorgung der Waldarbeiter in den Camps eingesetzt werden sollte. Die Regelspur schied von vornherein aus, da das Gelände in den Wäldern zu schwierig war, so dass nur die Errichtung einer Schmalspurbahn in Frage kam. Zunächst wurden Gleise mit 3‘ Spur im Bereich des Sägewerkes verlegt. Auf der Suche nach einer gebrauchten Lokomotive wurde Mr. Moody dann zufällig auf die ehemalige Bear Creek Railroad aufmerksam, dessen Rollmaterial nach Betriebseinstellung zum Verkauf stand. Da die BCRR mit der in den USA seltenen Spurweite von 30“ erbaut war, gestaltete sich auch der Verkauf der alten Fahrzeuge als schwierig. Mr. Moody profitierte von diesem Umstand und konnte sehr günstig zwei betriebsfähige Dampflokomotiven und einige Wagen erwerben, mit denen er seine neue Waldeisenbahn betreiben konnte. Die bereits verlegten Gleise wurden kurzer Hand umgespurt und die gebrauchten Fahrzeuge in der neu errichteten Lokwerkstatt überholt und für die neue Waldbahn gerüstet.

20170201_211421Zunächst ging die Shay-Lokomotive #1 in Betrieb, welche beim Streckenbau zum Einsatz kam und auch die ersten Holzzüge beförderte. Mit dem weiteren Ausbau des Streckennetzes zeigte sich schnell, dass die Talsohle zwar leicht zu erschließen war, die besten Bäume aber häufig abseits in den Höhenzügen zu finden waren. Beim weiteren Ausbau des Streckennetzes wurde daher auch der Betriebsablauf auf der Waldbahn angepasst. Die Shay wurde überwiegend auf den Stichstrecken zu den Holzlagerplätzen eingesetzt und konnte mit der montierten Dampfseilwinde die Baumstämme auf die leeren Waldbahn-Disconnects verladen. Die Shay war meist im zentralen Logging Camp #12 beheimatet, in der auch die beladenen Holzwagen gesammelt wurden. Von hier brachte die Forney-Lok mehrmals am Tag Wagen hinunter zum Sägewerk und übernahm auch den Transport von Versorgungsgütern und Waldarbeitern.